Aktuelles
Hier finden Sie alle aktuellen Termine und Rundschreiben betreffend die landwirtschaftliche Wildhaltung in der Steiermark. Hier finden Sie auch das Angebot von Weiterbildungsveranstaltungen, Kursen und Sachkundelehrgängen.

Teilnehmer beim Zerlegekurs in Strassegg
Kontakt
Landwirtschaftskammer Steiermark / Verband landwirtschaftlicher Wildtierhalter in der Steiermark
ZHdn. DI Rudolf Grabner
Hamerlinggasse 3, 8010 Graz
Tel.: 0316 8050 1424
E-Mail: rudolf.grabner@lk-stmk.at
Mitten im Naturpark Almenland auf der Sommeralm liegt die Gemeinde Gasen. Nicht nur die Stoakogler sind hier beheimatet, auch das Farmwild fühlt sich hier wohl in der Berggemeinde. Grund genug für die steirischen Wildtierhalter, den Weg auf sich zu nehmen und sich zur Mitgliederversammlung in die schöne Weizer Gegend zu begeben.
Mehr lesen: Zwischen Windrädern und Volksmusik
Mitgliederversammlung 2026
Diesmal in der Region des Naturparks Almenland im Bezirk Weiz.
Programm:
16.00 h Treffen beim Windrad auf der Sommeralm / Einführung in die Region des Naturpark Almenland
17.30 h Besichtigung des Stoani-Museums im Stoani-Haus in Gasen
19.00 h Beginn der Mitgliederversammlung im Landgasthof Willingshofer
Sikawild, wer Ausnahme will - jetzt beantragen
Bundesobmann Ing. Mag. Jürgen Laban hatte ein erstes Gespräch mit einem Verantwortlichen aus der Abteilung „Biodiversität“ (DG ENV) in Brüssel. Laban: "Bevor ich dort mit dem Team, das über eine Ausnahmebewilligung entscheidet, informell sprechen kann, ist es notwendig zu wissen, wie viele Betriebe in Österreich um eine Ausnahme ansuchen werden."
Mehr lesen: Sikawild - Ausnahme jetzt beantragen
Sikawild wurde auf die Liste der invasiven Tierarten gesetzt (in Kraft seit 7. August 2025) und die bisherigen Versuche, die Verordnung abzuschwächen, zeigen wenig Erfolg.
"Zwingend öffentliches Interesse" wäre eine Möglichkeit, aber es ist schwer zu argumentieren und wird für die Gehege vermutlich nicht akzeptiert. Gehege zum Zwecke der Bildung sind nur möglich mit einem nachvollziehbaren Bildungsauftrag. Aber das könnte nur einzelne Gehege betreffen und die Zucht mit den Tieren wäre nicht möglich.
Betriebe müssen sich einen Plan B überlegen, wie ein Ausstieg aus Sikawild und eventuell Einstieg in Dam- oder Rotwild ablaufen kann. Dafür ist bis 6. August 2027 Zeit.
Nach der EU-Verordnung (EU) 2025/1422 vom 17. Juli 2025 ist Sikawild (cervus nippon) auf die Liste der invasiven Arten gesetzt worden. Diese EU-Verordnung ist seit 7. August 2025 in Kraft.
Mehr lesen: Sikawild vor dem Aus
Seit einem Jahr sind die Preise für Rindfleisch deutlich angestiegen. Diese Preiserhöhungen machen für die Landwirte bis zu 30% aus. Die Ursache liegt in einem Rückgang der Rinder in der EU und damit einhergehend gibt es weniger Rindfleisch am Markt. Die Nachfrage ist aber gut - die Folge ist ein Ansteigen der Preise.
Mehr lesen: Angemessene Preiserhöhungen