Sikawild – eine INVASIVE Wildart Nach der in Kraft befindlichen EU-Verordnung (EU) 2025/1422 vom 17. Juli 2025 ist Sikawild (cervus nippon) auf die Liste der invasiven Arten gesetzt worden. Diese EU-Verordnung ist seit 7. August 2025 in Kraft. Diese EU-Verordnung bedeutet das Verbot der Haltung, Züchtung, Verbringung usw. von Sikawild, auch wenn dieses „unter Verschluss“ gehalten wird. Gerade in den letzten Jahren haben viele Betriebe auf Sikawild umgestellt oder sind neu eingestiegen. Diese Betriebe müssen sich Alternativen zum Sikawild überlegen. Wenn die Verordnung in Österreich umgesetzt werden muss, steht das Sikawild vor dem Aus. Empfehlungen Angesichts dieser für die Sikabetriebe bedrohlichen Situation ist die Empfehlung, dass keine neuen Bestände aufgebaut werden sollten. Auch sollte kein Zuchtwild mehr verkauft werden, in Anbetracht des kommenden Verbots der Haltung von Sikawild. Bestehende Betriebe sollten sich überlegen, wie sie den Sikabestand reduzieren können und welche Alternative es dazu gibt. Bei einer Gehegegröße von weniger als zwei Hektar, wäre nur Damwild möglich. Ab zwei Hektar eingezäunter Fläche wäre Rotwild oder Davidshirsche (in Feuchtgebieten) denkbar. Webinar: Farmwild – Bestandsaufbau, Bestandsreduktion und Tierseuchen Online an einem Seminar teilnehmen und live Fragen stellen In diesem Webinar werden zentrale Themen und die Fragestellung rund um den Bestandsaufbau und die Optimierung der Herdenstruktur bei Damwild, Rotwild und Sikawild erörtert. Auch die aktuelle EU-Verordnung (Sika: invasive Art) wird besprochen. Ebenso wird das Vorgehen bei notwendigen Bestandsreduktionen z.B. aufgrund von Futterknappheit thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Tierseuchen: welche Krankheiten stellen eine Gefahr dar? Welche Maßnahmen zur Vorsorge gegen Einschleppung von Krankheiten und zur Biosicherheit sind sinnvoll? Die Veranstaltung wird über das LFI Steiermark abgewickelt. Sie sichern sich dadurch 2 Stunden für die TGD (Tiergesundheitsdienst) Weiterbildung. Referenten Univ. Doz. Dr. Armin Deutz DI Rudolf Grabner Preisempfehlungen für die Saison 2025 Vermarktung ab Hof und Zuchtwildpreise Graz, am 9. September 2025 Als Verband der landwirtschaftlichen Wildhalter in der Steiermark veröffentlichen wir Richtpreise für Wildfleisch und Zuchtwild von Farmwildbetrieben (Preise inklusive Mehrwertsteuer). Preise richten sich nach Absatzmöglichkeiten und Qualität der Zuchttiere. Die Nachfrage wird als gut bis sehr gut angegeben. Farmwild in Hälften – ohne Decke 9,00 11,00 Filet 38,00 55,00 Rücken ausgelöst 33,00 38,00 Rücken mit Knochen 23,00 29,00 Schlögl ausgelöst 23,00 29,00 Schlögl mit Knochen 15,00 23,00 Schulter ohne Knochen 18,00 24,00 Gulasch oder Ragout 12,00 18,00 Faschiertes 11,00 15,00 Selchwürstel frisch per kg 16,00 25,00 Preise für Zuchttiere Damwild Rotwild Schmaltier 440 € Schmaltier 550 € Damtier, beschl.590 € Tier, beschl. 720 € Damwild –Kalb 220 € Rotwild – Kalb 330 € Damwild –Spießer600 € Rotwild –Spießer900 € Damhirsch ab 1.000 € Rothirsch ab 1.200 € Direktvermarktung – direkt am Kunden Die Direktvermarktung ist bei der Farmwildhaltung der beste und direkteste Weg zum Kunden. Wir haben in der Steiermark über 700 landwirtschaftliche Gehege und der überwiegende Teil betreibt die Direktvermarktung. Dabei können die Stärken der Farmwildhaltung ausgespielt werden:  Heimische Erzeugung  Extensive Haltungsform  Hauptfutter: Weidegras und Heu, vereinzelt Silagen und als Lockfuttermittel Getreide  Beitrag zur Erhaltung einer gepflegten Kulturlandschaft  Vorzügliche Fleischqualität  Höchste Hygienestandards  Amtliche Lebend- und Fleischbeschau All diese Punkte sprechen für Farmwild. Werden die Merkmale von Wildfleisch dazu genommen, ergibt sich ein genussvolles und gesundes Lebensmittel:  Wildfleisch ist eiweißreich  Wildfleisch hat wenig ungesunde gesättigte Fettsäuren  Wildfleisch hat viele gesunde, langkettige und für den Körper essenzielle Fettsäuren

Steirisches Rundschreiben - Juni 2022

Beiliegend finden Sie den Text des letzten Rundschreibens vom 7. Juni 2022. Die Zusendung erfolgte in der Woche 23. 

 

Steirisches Rundschreiben - April 2022

Beiliegend finden Sie die Texte des letzten Rundschreibens vom April 2022. Im Namen des Verbandes der landwirtschaftlichen Wildtierhalter wünschen wird alles Gute, viel Erfolg, Freude und Gesundheit in Haus und Hof.

 


Rundschreiben vom Jänner 2022